Aus- und Fortbildung

Hier erfahren Sie alles über die Aus- und Fortbildung der Feuerwehr Aichtal.

Heißausbildung im Brandcontainer

Die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Aichtal hatten an mehreren Terminen im Oktober & November 2008 die Möglichkeit, in der mobilen Brandübungsanlage des EnBW Regionalzentrums Alb Neckar unter realen Bedingungen zu trainieren. Dieser ist zur Zeit bei der in der Feuerwache Kirchheim stationiert.

Hierbei soll vor allem die taktische Brandbekämpfung mit dem Hohlstrahlrohr und das Verhalten im Brandraum intensiv geübt werden.

In der mobilen und rund 20 m² großen Anlage können, mit Hilfe der eingebauten sieben Brandstellen, unterschiedliche Einsatzlagen simuliert werden: vom Zimmer-, Treppen- oder Verteilerkastenbrand, Brand eines 20-kV-Verteilers, bis hin zum Gasleitungsbrand. Aber auch die Simulation des so genannten "flash-overs" (große Rauchgasdurchzündungen) ist in dieser Anlage möglich. Mit 300-600 °C Hitze herrschen dabei reale Einsatzbedingungen im Container. So können sich Feuerwehrleute mit Hitze, Dunkelheit, Enge und den Gefahren beim Atemschutzeinsatz vertraut machen. Begleitet wird die Anlage durch speziell ausgebildete Feuerwehrleute, die vor Ort die Bedingungen und Überwachung übernehmen.

Hohlstrahlrohrtraining für Führungskräfte

Am Freitag, den 06. Juni 2008 trafen sich 15 Führungskräfte der FF Aichtal zu einer Weiterbildungsveranstaltung im Feuerwehrhaus Aich.

Abteilungskommandant Walter Kuhn begrüßte alle Teilnehmer ebenso die beiden Multiplikatoren Oliver Neumann von der FF Lenningen und Christian Bader von der Abteilung Aich im Auftrag von Kommandant Albert Fritz und wünschte allen einen erfolgreichen Schulungsabend.

Thema der heutigen Schulung war: Einsatz,  Anwendung und Funktionsweise von Hohlstrahlrohren im Innenangriff.

Die beiden Multiplikatoren erläuterten zunächst im theoretischen Teil die

  • richtige Handhabung und
  • Funktionsweise eines  Hohlstrahlrohres
  • körperliche Vorgehensweise
  • Betreten eines verrauchten Raumes
  • Situation Flash Over bzw. Back Draft

Im zweiten Teil ging es dann in die Praxis.

Auf dem Schulungshof waren zwei Bahnen aufgebaut, auf denen in zwei Gruppen unter Anleitung der beiden Multiplikatoren das zuvor erläuterte Programm Praxisnah und ausdauernd geübt bzw. erlernt wurde. Zunächst wurde mit normaler Sicht geübt, das heißt die Teilnehmer hatten keine Sichtbehinderung durch Rauch.

Vorgehensweise beim Betreten eines Raumes:

  • Temperaturcheck
  • kurze Sprühstöße gegen die Raumdecke zur Kühlung
  • weiteres Eindringen in den Raum
  • wiederholte Sprühstöße gegen die Raumdecke bis zum Erreichen des eigentlichen Brandobjektes
  • Schutzhaltung des Angriffstrupps bei einer Durchzündung.

Beim verschärften Durchgang wurde den Kräften die Sicht genommen, indem Ihr Sichtfeld der Atemschutzmaske entsprechend abgedeckt wurde, so dass eine reale null Sicht Situation geschaffen wurde.

Alle Teilnehmer gingen mit Freude und sehr viel Elan diese körperlich ansprechende Ausbildung an. Sie haben jetzt in ihren Abteilungen die Aufgabe, das heute erlernte Wissen und Können ihren aktiven Feuerwehrkameraden weiter zu vermitteln. Walter Kuhn bedankte sich bei beiden Moderatoren für ihr Engagement und überreichte Ihnen ein Weinpräsent. Sein Dank galt auch allen anwesenden Führungskräften für ihren Einsatz und Engagement an diesem Abend. Diese Form der Weiterbildung ist Bestandteil der Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal, wo die beiden Multiplikatoren geschult wurden, um ihr Wissen und Können auf Kreisebene an die aktiven Feuerwehrkameraden weiterzuvermitteln.

Fortbildung für Führungskräfte

Vom 15.11.-17.11.2007 führte die Freiwillige Feuerwehr Aichtal einen Fortbildungslehrgang unter dem Thema „Ausbilden für Führungskräfte“ durch.

Dieser Lehrgang wurde von Dozenten der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg direkt vor Ort abgehalten. Den Teilnehmern wurde in diesen 3 Tagen gezeigt, in welcher Form die theoretische und praktische Fortbildung auf Standortebene durchgeführt und weiter verbessert werden kann.

Der Lehrgang beinhaltete die Grundlagen des Ausbildens und die Lehrgangs- und Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung für Einsatzkräfte der Feuerwehren. Zu Gast waren wir mit diesem Lehrgang bei der Firma Putzmeister AG.

Feuerwehrkommandant Albert Fritz bedankte sich bei der Firma Putzmeister AG für die Gastfreundschaft ,bei den Dozenten sowie bei allen Teilnehmern der Feuerwehr Aichtal.

Fortbildung im Bereich Technische Hilfeleistung

Am Samstag, den 06. Mai führte die Feuerwehr Aichtal zusammen mit der Firma Weber Hydraulik GmbH eine Fortbildungsveranstaltung unter dem Thema: Patientengerechtes Retten aus Pkw – Theorie und Praxis im Feuerwehrhaus Aich durch. Teilgenommen haben aus jeder Abteilung 10 Kräfte. Interessierter Zuhörer war neben Kommandant Albert Fritz auch der anwesende Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich.

Hydraulische Rettungsgeräte sind vielseitige Werkzeuge für den täglichen Einsatz unter härtesten Bedingungen bei Feuerwehren. Die Anwendung dieser Rettungssysteme setzt gründliche Produktkenntnisse und vor allem geübte Praxis im Einsatz voraus, um die optimale Wirkungsweise zu erzielen. Nur so wird gewährleistet, die oft lebensrettende Wirkung schnell und gezielt zu erreichen. Das Ziel dieses Seminars ist, System-Anwender mit den Produkten, ihrem Aufbau und ihren Eigenschaften sowie den denkbaren Einsatzsituationen vertraut zu machen.

Das Seminar unterteilte sich in

  •  theoretische Unterweisung
  • Praktische Übungen an 3 Fahrzeugen.

Die theoretischen Einheiten gliederten sich in:

  • Besonderheiten von Pkw – Unfallen
  • Konstruktive Besonderheiten an Neuen Pkws
  • Medizinisch – technische Aspekte der Rettung bei der Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst
  • Sicherungsmaßnahmen und technischer Einsatzablauf

Nach der Mittagspause konnte dann im praktischen Einsatz das in der Theorie erlernte erprobt und diskutiert werden. Hierzu standen 3 Pkw zur Verfügung, an denen die so genannte

  • Erstöffnung
  • Versorgungsöffnung
  • Befreiungsöffnung und
  • die erweiterten Maßnahmen,
  • sowie die „technische Rettung“

in mehreren Situationen erprobt und geübt werden konnte.

Die Ausbilder der Firma Weber zeigten an drei Stationen, wie man mit den herkömmlichen, bzw. auch neuerem technischem Equipment verschiedene Unfallszenarien sicher und schnell abarbeiten kann.

Die gezeigten Methoden und Anwendungen standen ganz unter dem Motto:
„Aus der Praxis – Für die Praxis“

Im Anschluss an den praktischen Teil fand noch ein kurzes Feedback über den Tagesablauf mit Lehrinhalt statt. Alle Teilnehmer bescheinigten der Firma Weber für ihre Mühen und Durchführung ein großes Lob.

Zum Abschluss des Seminars bedankte sich Kommandant Albert Fritz bei den Ausbildern Manfred Rapp und Jürgen Gerhard von der Firma Weber Hydraulik GmbH für ihr Engagement mit einem kleinen Präsent. Ebenso bedankte er sich bei allen Teilnehmern für ihre Bereitschaft an diesem Tage.

 

Grundausbildung bei der Feuerwehr Aichtal

26 junge Feuerwehrangehörige der Feuerwehren aus Aichtal, Altdorf, Altenriet, Filderstadt, Neckartenzlingen, Nürtingen und Lenningen wurden in den letzten sechs Wochen in Aichtal zu Feuerwehrleuten ausgebildet.

In einer 70 stündigen Grundausbildung wurden die Lehrgangsteilnehmer auf ihre künftigen Aufgaben in den Einsatzabteilungen der Feuerwehren vorbereitet. Drei Kreisausbilder des Landkreises Esslingen führen die Ausbildung im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Aichtal Abt. Neuenhaus durch. Der Lehrgang beinhaltete die Rechtsgrundlagen des Feuerwehrwesens, Brennen und Löschen, den Löscheinsatz, Gefährliche Stoffe und Güter, das Verhalten bei Gefahr und natürlich die technische Hilfeleistung. Auch Grundlagen des vorbeugenden Brandschutzes und ein erweiterter Erste Hilfe Kurs gehörten zu den Lehrgangsinhalten. Während der theoretische Ausbildungsteil überwiegend in Neuenhaus stattfand, wurde ein Teil der praktischen Ausbildung wie das Drehleitersteigen sowie das Retten und Selbstretten in Aich bei der Firma Putzmeister durchgeführt. Bei der Fa. Weeber in Bonlanden wurden die Grundlagen der technischen Hilfeleistung geübt. Die Feuerwehr möchte sich auf diesem Wege nochmals bei beiden Firmen für die hervorragende Unterstützung der Feuerwehrgrundausbildung bedanken. Ein weiterer Dank gilt dem VW Autohaus Högler für das Bereitstellen der Schrottautos. Zum Ende der Grundausbildung mussten alle eine schriftliche sowie eine praktische Abschlussprüfung ablegen. Alle 26 Teilnehmer bestanden die Grundausbildung mit Bravour. Für sie beginnt nun eine weitere zweijährige Standortausbildung bei ihren Feuerwehren.

 

Truppführerausbildung bei der Feuerwehr Aichtal

Während einer 35 Stunden dauernden Fortbildung wurden 23 Angehörige der Feuerwehren Aichtal, Schlaitdorf, Neckartenzlingen, Neuhausen a. d. F. sowie aus Waldenbuch zu Truppführern ausgebildet.

Truppführer haben bei der Feuerwehr die Aufgabe eigenverantwortlich einen Trupp nach Weisung des Gruppenführers zu führen. Der Lehrgang beinhaltet die Ausbildungsteile Löscheinsatz, technische Hilfeleistung, das Erkennen und Verhalten bei Gefahren, ABC Gefahrstoffe, Rechtsgundlagen des Feuerwehrwesens sowie Brennen und Löschen. Der Unterricht wurde im Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Neuenhaus abgehalten. Die paktischen Übungen wurden zum größten Teil in Aich durchgeführt. So wurde am Aichtaler Bauhof das Erstellen einer provisorischen Wandabstützung geübt. An der Festhalle in Aich probte man den Löschangriff von Außen, sowie über tragbare Leitern und im Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Auch die Wasserentnahme aus offenem Gewässer konnte an der Aich durchgeführt werden. Im Industriegebiet Stockwiesen warteten auf die Lehrgangsteilnehmer zwei verunfallte PKW. Aus diesen galt es jeweils mehrere eingeklemmte und schwer verletzte Personen patientengerecht zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben.

Alle Lehrgangsteilnehmer sowie die Ausbilder führten den gesamten Lehrgang während ihrer Freizeit durch. Aufgrund der der engagierten Leistungen und des neu erworbenen Fachwissens konnte allen Teilnhmern am Ende des Lehrgangs zum Bestehen der Truppführerausbildung gratuliert werden.

 

 

Führungskräfte Fortbildung

Am Samstag, den 25. Juni hatte die Feuerwehr Filderstadt 4 Führungskräfte aus Aichtal zu einem Tages Workshop mit dem Thema und Ziel: Patientengerechtes Retten aus einem Lastkraftwagen nach Filderstadt Sielmingen eingeladen.

Dieser Einladung waren Kommandant Albert Fritz und seine Abteilungskommandanten Roland Harrer, Andreas Jeromin und Walter Kuhn recht gerne gefolgt.

Das Seminar unterteilte sich in

  • 4 theoretische Unterrichtsteile
  • und einem Praktischen Teil

und wurde von Führungskräften der Feuerwehr Filderstadt abgehalten.

Die theoretischen Einheiten gliederten sich in:

  • Besonderheiten des LKW – Unfalls
  • Konstruktive Besonderheiten an Lkws
  • Medizinisch – technische Aspekte der Rettung bei der Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst
  • Sicherungsmaßnahmen und technischer Einsatzablauf

Nach der Mittagspause konnte dann im praktischen Einsatz das in der Theorie erlernte erprobt und diskutiert werden. Hierzu standen 2 LKW – Fahrzeugkabinen zur Verfügung, an denen die so genannte

  • Erstöffnung
  • Versorgungsöffnung
  • Befreiungsöffnung und
  • die erweiterten Maßnahmen,
  • sowie die "technische Rettung"

in mehreren Situationen erprobt und geübt werden konnte.

Das technische Equipment stellten die Feuerwehren Filderstadt und Leinfelden zur Verfügung. Im Anschluss an den praktischen Teil fand noch ein kurzes Feedback über den Tagesablauf mit Lehrinhalt statt. Alle Teilnehmer bescheinigten der Feuerwehr Filderstadt für ihre  Mühen beim Vorbereiten ein großes Lob.

 

Auch wenn’s brennt: Sicherheit vor Schnelligkeit!

Unter diesem Motto stand am Freitagabend und am Samstag ein Spezialausbildungsseminar für die Sonderfahrzeugführer im Feuerwehrwesen. Feuerwehrkommandant Albert Fritz ist es gelungen, zur Durchführung dieses Seminars die Verkehrsfachschule Markdorf in Zusammenarbeit mit dem ADAC zu gewinnen.
 
Dieses Sicherheits-Seminar ist genehmigt vom:

  • Innenministerium und der Landesfeuerwehrschule Baden Württemberg
  • Wird finanziell unterstützt durch die Unfallkasse Baden Württemberg
  • Wird organisiert durch Verantwortliche des Landkreises

Die Trainingsinhalte betragen 6 Einheiten in der Theorie und 6 Einheiten in der Praxis.

Die theoretischen Einheiten wurden in der Putzmeister Akademie abgehalten und die praktischen Übungseinheiten konnten auf dem Parkplatzareal der Firma ALDI durchgeführt werden. Beiden Firmen gilt nochmals unser Dank für dieses Entgegenkommen an beiden Tagen.

Insgesamt nahmen an diesem Sicherheitsseminar 60 Feuerwehrkameraden teil. Die Feuerwehr Aichtal stellte mit 12 Mann aus Aich, 12 Mann aus Grötzingen und 7 Mann aus Neuenhaus die Hälfte der Lehrgangsteilnehmer. Zusätzlich beteiligten sich der Verwaltungsverband Neckartenzlingen mit 4 Mann aus Altdorf, 4 Mann aus Altenriet und 4 Mann aus Neckartenzlingen, sowie Filderstadt mit 4 Mann aus Bernhausen, 4 Mann aus Bonlanden, 4 Mann aus Harthausen und 2 Mann aus Sielmingen.

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und für die erste Gruppe fand am Freitagabend von 17:00 – 21:30 Uhr der theoretische Teil statt. Am Samstagmorgen startete diese Gruppe um 07:00 Uhr mit den Fahrübungen.

Für die zweite Gruppe begann am Samstagmorgen um 07:15 Uhr der theoretische Teil dieser Maßnahme und nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Putzmeisterakademie ging es dann am Nachmittag mit der Praxis bis um 18:30 Uhr weiter.

Lerninhalte im theoretischen Teil waren:

  • Verkehrssicherheits- und Gefahrenlehre übermitteln
  • Erfahrungen und Erlebnisse austauschen, diskutieren und Handlungsmuster erarbeiten
  • Gefahrensituationen durch neue Erkenntnisse in Zukunft minimieren
  • Fahrphysikalische Gesetze in Verbindung mit der bisherigen oder modernen Technik und deren Auswirkungen erarbeiten
  • Die StVO aus Sicht der Maschinisten
  • Gesetzliche Vorschriften und deren Anwendung

Fahrpraktischer Teil:

  • Das Einsatzfahrzeug durch Wende-, Parkübungen und Rückwärtsfahren mit Sicherheitsposten und/oder Einweisung besser kennen lernen
  • Bremsübungen von 30 bis 50 km/h ausprobieren, zukünftige Handlungsmuster gemeinsam erarbeiten und trainieren
  • Das Verhalten des Fahrzeuges beim Bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahnverhältnissen (nass und glatt) kennen lernen
  • Hindernisse umfahren und Ausweichen trainieren
  • Die Umweltschonende und materialschonende Bremsart bei einer Zielbremsung kennen lernen

Zur Durchführung dieser Übungsinhalte wurden auf dem Parkplatz der Firma ALDI entsprechende technische und mobile Trainingsgeräte aufgestellt.

Alle Teilnehmer konnten durch mehrmalige Fahr- bzw. Bremsversuche ihr bisheriges Fahrverhalten trainieren und vor allem verbessern.

Geübt wurde mit den in den jeweiligen Feuerwehren vorhandenen Einsatzfahrzeugen, vom MTW über LF 8 und LF 16/12 bis zum TLF 16/24.

Im Laufe des Nachmittags traf auch unser Kreisbrand-meister Bernhard Dittrich auf dem Trainingsgelände ein, um sich ein aktuelles Bild von diesen Trainingstagen zu verschaffen.

Jede Fahrübung wurde im Vorfeld von einem Instruktor erläutert, während der Durchführung überwacht und im Anschluss das Ergebnis besprochen.
 

Das Seminar stand unter dem Motto:

Fit im Verkehr - durch praktisches Erleben bzw. üben – üben – üben…

Im Abschlussgespräch ging Lehrgangsleiter Berthold Obser nochmals auf die durchgeführten Übungsinhalte ein, gab noch einige Tipps und bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Engagiertes Mitarbeiten. Jeder Teilnehmer bekam eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich sprach allen Teilnehmern seinen Dank für die erbrachte Einsatz- und Lernbereitschaft aus.

Feuerwehrkommandant Albert Fritz bedankte sich ebenfalls bei allen Teilnehmern, insbesondere aber bei der Verkehrsfachschule Markdorf für die Durchführung des Seminars, sowie bei den Firmen Putzmeister und ALDI.

Abteilungskommandant Aich
Walter Kuhn

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Infoabend für Führungskräfte

Im Zuge der Einführung Digitale Alarmierung im Landkreis Esslingen hatte Kommandant Albert Fritz seine Führungskräfte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Als Referent konnte Herr Gerhard Rau von der Lieferfirma DEFKON für diesen Abend gewonnen werden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Kommandant Albert Fritz erläuterte dieser den momentanen aktuellen Sachstand der Digitalen Alarmierung im Landkreis bzw. für das Aichtal. Anschließend demonstrierte Herr Rau die Funktion und Wirkungsweise der digitalen Ton- und Textmelder. Während der Vorführung wurden einige Fragen gestellt und konnten auch zur Zufriedenheit aller Beteiligten beantwortet werden.

Nach anfänglichen Versorgungsschwierigkeiten im Aichtal konnte durch den Aufbau eines Digitalen Alarm Umsetzers auf dem Gelände der Firma Putzmeister eine wesentliche Verbesserung der Funktechnischen Versorgung im Aichtal durch den Landkreis erzielt werden. Im Anschluss wurden die Textmelder an die Führungskräfte ausgeteilt, die Melder für die Mannschaft werden in den nächsten Tagen verteilt.

Ab sofort werden alle Feuerwehrleute sowohl über analoge als auch über das digitale Funksystem alarmiert. Bis zur Abschaltung der analogen Alarmierung wird noch einige Zeit vergehen, so dass die digitale Technik entsprechend getestet bzw. noch weiter verbessert werden kann.

Brandschutzinformation durch die Firma MINIMAX

Am Dienstag 30.03.04 trafen sich 18 Führungskräfte der FF Aichtal um 19:00 Uhr im Gerätehaus Neuenhaus zu einer Weiterbildungsveranstaltung mit der Firma MINIMAX.

Auf dem Programm stand: 

  • Aufbau von Feuerlöschern
  • Schulungsunterlagen für Brandschutzunterweisung
  • Allgemeine Informationen über Feuerlöschereinsätze

Nach einer kurzen Vorstellung von Herrn Höss dem zuständigen Bereichsleiter und Brandschutz-berater der Firma MINIMAX erläuterte dieser die

Grundfunktionen von:

  • Pulverlöscher für Brandklasse A, B, C
  • Schaumlöscher für Brandklasse A, B
  • Wasserlöscher für Brandklasse A
  • Kohlendioxid Löscher nur für Brandklasse B

Sowie der Sonderlöscher:

  • Fettbrandlöscher nur Brandklasse A
  • Metallbrandlöscher nur Brandklasse D

Die Löscher unterscheiden sich noch nach Typen wie:

  • Dauerlöscher
  • Aufladelöscher

Für Wartungsintervalle gelten nachfolgende Vorschriften / Regelungen:

  • Im gewerblichen Bereich müssen die Feuerlöscher alle 2 Jahre von einem zugelassenen Betrieb überprüft werden.
  • Im privaten Bereich gibt es keine Vorschrift, sondern nur eine Empfehlung, die Überprüfung ebenfalls alle 2 Jahre durchführen zu lassen.

Der Brandschutz allgemein teilt sich in die Bereiche:

  • Stationärer Brandschutz, d.h. größere Betriebe mit fest installierten Brandschutzanlagen
  • Mobiler Brandschutz, d.h. Vorhalten von Feuerlöschern inklusive Wandhydranten

Die sogenannten HALON - Löscher sind NICHT mehr zugelassen und müssen Ordnungsgemäß entsorgt werden!

Empfehlung:
Für EDV - Räume empfiehlt sich der Einsatz bzw. Kauf von sogenannten CO 2 Löschern

Zum Schluss bedankte sich Abteilungskommandant Kuhn im Auftrag von Kommandant Fritz bei Herrn Höss für seine Bereitschaft und Unterweisung an diesem Tag mit einem kleinen Geschenk.